M'OCEAN neue Vertretung von RCCL und Azamara in Deutschland

von Robert Liersch || News auf Startseite News auf Startseite 

Nach Schließung des Europa-Büros der Royal Caribbean Group, Miami, in Barcelona und der damit verbundenen Freisetzung aller angestellten Mitarbeiter, wurde der weltweite Vertrieb (ausgenommen die USA) neu geordnet.

Jede Marke der Gruppe sollte künftig einen eigenen Vertrieb aufbauen (Schiffsreisen intern. berichtete).
Es hat in Europa eine Zeitlang gedauert, bis auch auf dem deutschen Markt für die Reedereien Azamara und Royal Caribbean International eine Lösung gefunden wurde. Jetzt ist es entschieden: M’Ocean, Dolgesheim, wurde von den beiden Reedereimarken als neuer PSR (Preferred Sales Representative) in Deutschland ernannt.
Als PSR arbeitet M’Ocean direkt mit der Reederei zusammen und hat die Möglichkeit, Agenturverträge mit interessierten Reisebüros, Reisebüroketten und Veranstaltern abzuschließen....Auch bei der zweiten Marke, Royal Caribbean International, deckt M’Ocean nur den stationären Vertrieb ab, während zusätzlich Online-Portale, das DER und die TUI weiterhin für die Marke direkt arbeiten.
Liersch kennt die Royal-Produkte sehr gut, da er eine längere Zeit als Geschäftsführer der Niederlassung in Frankfurt engagiert war, die später geschlossen und nach Barcelona verlegt wurde.
M’Ocean wurde 1997 von Robert Liersch als Spezialreisebüro und Veranstalter für Kreuzfahrten gegründet.
Weiterhin fungiert die Agentur als Generalagent der Mega-Segelyacht RUNNING ON WAVES für Deutschland, Österreich und die Schweiz und ist einer von sechs Preferred Agents der Reederei Oceania Cruises im deutschen Markt.
Zu den Konditionen, die bis zur Übernahme gelten, teilt die Royal Caribbean Group mit: Alle Geschäftspartner, die nicht als Preferred Sales Representative ausgewählt wurden, können während der Übergangszeit im Juli und August 2020 weiterhin Produkte von Royal Caribbean International und Azamara verkaufen, über die gewohnten Buchungswege, zu einer Basisprovision von zehn Prozent. Bestehende FIT- oder Gruppenbuchungen, die bis zum 30. Juni 2020 für zukünftige Abfahrten getätigt wurden, bleiben zu den aktuellen Bedingungen bestehen und können bis zum Abreisedatum normal abgerufen und bearbeitet werden.

Aus "Schiffsreisen intern.", Ausgabe 29/30 2020

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